Auch hier
haben wir uns bemüht, die verfügbaren Angebote alphabetisch geordnet nach dem
behandelten Ort darzustellen. Oft ist das jedoch leider nicht möglich, da
nicht selten mehrere Handlungsorte vorliegen. Diese Arbeiten finden Sie dann
unter „Mittelsachsen“, „Sachsen“ oder „Mitteldeutschland“.
Alle hier aufgeführten
Angebote sind verlagsneu.
Die Rechnungslegung erfolgt nach § 19 (1) UStG ohne Ausweis
der Umsatzsteuer.
Informationen zu Ihrer Bestellung, Ihrem
Rückgaberecht und den Versandkosten erhalten Sie unter der Rubrik
„Impressum“. Und nun viel Spaß beim Stöbern!
Döbeln, Burg, 2006
Ralph Gundram: Der Schloßberg
und die Burg zu Döbeln (2006)
Preis: 4,00 Euro, zu
Versandkosten und Rückgaberecht bitte im Impressum der Homepage nachlesen!
Als im Jahr 2004 die Idee
geboren wurde, das alte, unbrauchbare Modell der Döbelner Burg im Stadtmuseum
abzulösen, war noch nicht absehbar, welchen Umfang das später für diesen
Zweck ins Leben gerufene Schloßbergprojekt wirklich annehmen würde.
Erstmals überhaupt
beschäftigt sich eine Publikation einzig und allein nur mit diesem Objekt,
dessen urkundliche Ersterwähnung bereits über 1.000 Jahre zurück liegt und um
das erst später eine Siedlung entstand, aus der sich im Laufe der
Jahrhunderte die heutige Stadt Döbeln entwickelte. Um sich ein
unvoreingenommenes Bild von der ehemaligen Burg Döbeln machen zu können,
erschien es unbedingt notwendig, weit über die vorhandene Literatur hinaus
nach Spuren dieser heute aus dem Döbelner Stadtbild weitestgehend
verschwundenen Veste zu recherchieren. Diese Suche führte bis hin zu den
ältesten vorhandenen Plänen und Dokumenten in zahlreichen Archiven.
Das vorliegende Heft, verfaßt
vom ehrenamtlichen Döbelner Denkmalpfleger Ralph Gundram, hat die Ergebnisse
der Recherchen zusammengefaßt und stellt diese auf 36 farbigen Seiten
(Rückendrahtheftung, A5-Format) nun erstmals der Öffentlichkeit vor. Trotz der
vorliegenden neuen Erkenntnisse muß uns eines jedoch klar sein - vieles
bleibt hypothetisch, anderes wird für immer im Dunkel der Geschichte
verborgen bleiben.
Bis heute hat die Wiege
Döbelns, und als solche muß der Schloßberg zweifelsohne bezeichnet werden,
nichts von ihrer räumlich gewichtigen Ausstrahlungskraft eingebüßt. Es lohnt
sich, dem Berg einen Besuch abzustatten und die Ruhe und Würde, welche er
auch mit seinem heutigen Gesicht jenseits des alltäglichen Schulbetriebes
ausstrahlt, auf sich wirken zu lassen. Und wenn man an der Südostspitze die
sich teilende Mulde beobachtet, so glaubt man fast zu hören, wie sie erzählen
will, von längst vergangener, bewegter Zeit ....
Döbeln, Hussiten, 2007
Ralph Gundram: Döbeln und die Hussiten. Der hussitische Feldzug 1429/30
zwischen Elbe und Mulde in Legende und Wirklichkeit (2007).
Preis: 3,90 Euro, zu
Versandkosten und Rückgaberecht bitte im Impressum der Homepage nachlesen!
Bei den Forschungen des Autors zur Burg Döbeln, deren Ergebnisse 2006
unter dem Titel „Der Schloßberg und die Burg zu Döbeln“ (siehe oben)
veröffentlicht wurden, sind auf gut zwei Seiten auch Anmerkungen zu dem
vielfach beschriebenen Hussiteneinfall des Jahres 1429 in die Stadt Döbeln
enthalten. Im Rahmen der Arbeit zur Burg Döbeln war jedoch seinerzeit eine
intensivere Untersuchung dieses Themas nicht möglich.
Eine solche Untersuchung schien jedoch nötig, da
sich eine Übereinstimmung zwischen chronikaler Überlieferung und urkundlichem
Nachweis nicht einstellen wollte. Dafür reifte in der Folge erneut die
Erkenntnis, daß es sich auch nach Jahrhunderten noch lohnt, vermeintlich
sichere historische Tatsachen genau zu hinterfragen und sich noch einmal den
vorhandenen Quellen und Urkunden zuzuwenden. Die zum angeblichen
Hussiteneinfall in Döbeln gewonnenen interessanten und überraschenden
Forschungsergebnisse liegen hier in einem 40seitigen Heft im A5-Format
(Umschlag farbig gedruckt, Innenteil einfache S/W-Gestaltung,
Rückendrahtheftung) vor. Zusätzlich enthalten ist eine Gesamtdarstellung der
Auswirklungen des Hussiteneinfalls 1429/30 auf das Gebiet zwischen Elbe und
Mulde, u.a. mit Meißen, Zadel, Oschatz, Wurzen und Grimma.
Leuben, Lampertswalde, 2009
Robert Schmidt: Die Schlösser und Parkanlagen zu Leuben und Lampertswalde (2009) Preis: 3,00 Euro, zu Versandkosten und Rückgaberecht bitte
im Impressum der Homepage nachlesen!
Zwei Kleinode des Oschatzer
Landes werden in diesem 28seitigen Heft im gängigen Kunstführer-Format 12x17 cm
näher vorgestellt: „Die Schlösser und Parkanlagen zu Leuben und Lampertswalde“.
Zahlreiche historische und
aktuelle Abbildungen dokumentieren zusammen mit dem Text von Robert Schmidt die
Verbindung von Geschichte und Gegenwart, gestaltet von Menschen aus der Region.
Das Schloß in Leuben wurde erst in jüngster Zeit dem Verfall entrissen, das
Schloß Lampertswalde hingegen steht schon seit 1948 nicht mehr. Dafür existiert
dort heute noch oder besser wieder der schöne Schloßpark, von dem in Leuben
derzeit nur geträumt werden kann. Das farbige Heft ist eine schöne
Bestandsaufnahme des Jahres 2009 und lädt den Leser ein, sich selbst bei den
vor Ort engagierten Vereinen zu informierten und vielleicht auch einzubringen.
Mark Meißen, Familie von Schleinitz, 2010
Hans-Jürgen Pohl:
Aus
der Geschichte der Familie von Schleinitz
– ein Beitrag zur sächsischen Landesgeschichte –
(2010)
Preis: 6,00 Euro, zu Versandkosten und Rückgaberecht bitte
im Impressum der Homepage nachlesen!
Die Geschichte der Familie von Schleinitz
dokumentiert zugleich einen wesentlichen Teil sächsischer Landesgeschichte vor
allem der Zeit zwischen 1450 und 1650. Die einst in Sachsen weitverzweigte
Familie derer von Schleinitz war in den verschiedensten Funktionen im
markmeißnischen und kursächsischen Staatswesen sowie in der Kirchenverwaltung
tätig und zugleich wesentlicher Kulturträger des Landes. Sie beauftragten die
besten Architekten für ihren Burgen- und Schlösserbau sowie die bekanntesten
sächsischen Bildhauerwerkstätten für ihre Kirchenausstattungen und dienten den
meißnischen Markgrafen und späteren sächsischen Herzögen und Kurfürsten als wirtschaftliche
und politische Berater.
Das vorliegende Heft führt die Leser
vor allem in die Region zwischen Meißen und Oschatz, aber auch nach Dahlen oder
Kriebstein. Zusätzlich werden verschiedene bedeutsame Familienmitglieder
gesondert vorgestellt. Auch wenn die Ausführungen in der 60 Seiten umfassenden
Publikation aufgrund der Vielschichtigkeit des Themas natürlich nicht
allumfassend sind, können sie doch dazu beitragen, sächsische Heimatgeschichte
mit all dem Reichtum geschichtsträchtiger Baulichkeiten und Kunstwerke lebendig
werden zu lassen und mit den geschichtlichen Personen dieser Zeit zu verbinden.
Meißen, Markgrafen, 2009
Hans-Jürgen Pohl: Die meißnischen Markgrafen vor den Wettinern (2009)
Preis: 6,00 Euro, zu Versandkosten und Rückgaberecht bitte
im Impressum der Homepage nachlesen!
Wer sich für die markmeißnisch-sächsische Geschichte und die ihrer
Herrscher näher interessiert, der findet sie in den fast schon unzähligen
populärwissenschaftlichen Publikationen als die Geschichte der Wettiner – der
wettinischen Markgrafen, Herzöge, Kurfürsten und Könige – dargestellt. Dabei
geht es um die Zeit zwischen 1089 und 1918. Die frühen meißnischen Markgrafen
aus den etwa 160 Jahren, die zwischen der Gründung der Burg Meißen und dem
genannten Jahr 1089 liegen, bleiben hingegen oft völlig unbeachtet.
Insgesamt 829 Jahre regierten die Wettiner in Mitteldeutschland, davon
werden 794 Jahre durch den Dresdener Fürstenzug personell verkörpert. Plastiken
früherer Markgrafen finden sich in Form einiger Stifterfiguren des Naumburger Domes
(Hermann und Ekkehard II.) oder auch in der Stiftskirche Gernrode (Gero). Sie
und noch zahlreiche weitere Markgrafen hatten einen maßgeblichen Anteil an der
Stabilisierung der Verhältnisse in der frühen Mark Meißen.
Die vorliegende Publikation (52 Seiten, Innenteil S/W,
Rückendrahtheftung) versucht also, diese frühe Geschichte des Kerngebietes des
Landes Sachsen darzustellen, in einer Zeit, als der sächsische Raum noch
wesentlich vom slawisch-sorbischem Einfluß geprägt war, die erschlossenen
Landgebiete den offenen Siedlungslandschaften der sorbischen Gaue entsprachen
und an Städte im heutigen Sinne noch längst nicht zu denken war.
Meißen, Burggrafenschloß, 1999
Hans-Jürgen Pohl: Das Burggrafenschloß zu Meißen (1999)
Preis: 2,45 Euro, zu
Versandkosten und Rückgaberecht bitte im Impressum der Homepage nachlesen!
Der Meißner Burgberg wird in der neuzeitlichen Literatur oft als die
„Wiege Sachsens“ bezeichnet. Allgemein wenig bekannt ist jedoch der Umstand,
daß neben den Markgrafen und Bischöfen als dritter reichsunmittelbarer Fürst
ein Burggraf auf dem Meißner Burgberg residierte. Das Meißner Burggrafenamt
fand schon in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts ein jähes Ende. Bauten
aus burggräflicher Zeit haben sich deshalb auf dem Meißner Burgberg nicht
erhalten. Von der Machtbefugnis der Burggrafen kündet heute nur noch die
gewaltige, spätromanische Schloßbrücke mit ihren Torhäusern, einst zugehörig
zur Kurie des Burggrafen.
Der auf 32 Seiten im Heft (A5-Format, Umschlag farbig gedruckt,
Innenteil S/W, Rückendrahtheftung) dargestellte Rundgang mit zahlreichen s/w
Abbildungen läßt ein Bild des Meißner Burggrafenhofes mit seinen Gebäuden und
baulichen Anlagen wiedererstehen. Damit soll versucht werden, diesen Teil der
meißnischen Geschichte in wesentlichen Teilen aufzuarbeiten und dem geneigten
Leser und Betrachter zugänglich zu machen.
Meißen, Hochstift Meißen z. Zt. der Reformation, 2008
Unbekannter Verfasser (Ms. im Besitz des Herausgebers, um
1820): Historische Nachrichten über das Hochstift Meißen zur Zeit der
Reformation. Erstdruck
Preis: 7,00 Euro, zu Versandkosten und Rückgaberecht bitte
im Impressum der Homepage nachlesen!
Das
vorliegende Heft umfaßt 52 Seiten im A5-Format (einfache Gestaltung,
Rückendrahtheftung) und behandelt die Einführung der Reformation im Hochstift
Meißen. Die gedruckten Nachrichten zur Geschichte der Reformation in Meißen
sind nicht sehr zahlreich und oft nur schwer zugänglich. Am 29. August 2007
fiel dem Herausgeber ein Manuskript zu diesem Thema in die Hände, dessen
übertragene Fassung mit einem dem Inhalt angepaßten Titel (Originaltitel im
Manuskript: Nachrichten über das Hochstift Meißen) in diesem Heft als Erstdruck
nach fast 200 Jahren dem geneigten Leser übergeben wird.
Leider
ist es bisher nicht gelungen, das Manuskript einem bestimmten Autor zuzuordnen.
Im Manuskript selbst fehlen sowohl der Name des Autors als auch ein Datum. Ein
möglicher Kandidat wäre Johann Gottlieb Körnich, der zumindest zwischen 1814
und 1840 in Meißen als Stadtschreiber und Stadtrichter tätig war und dessen
Schrift um 1820 weitestgehend mit der des Manuskriptes übereinstimmt .
Auch
dann, wenn er tatsächlich der Schreiber des Manuskriptes sein sollte, bleiben
viele Fragen offen. In seinem Amt hatte er Zugang zu den Meißner Ratsakten, die
in der Arbeit mehrfach erwähnt werden. Damit kommt er auch als Autor dieser
Arbeit möglicherweise in Frage. Körnich hielt seinerzeit nachweisbar auch
Vorträge zu geschichtlichen Themen um Meißen; ein persönliches Interesse von
ihm an der Meißner Reformationsgeschichte scheint also durchaus denkbar.
Allerdings ist es gerade seine Tätigkeit, die durchaus gleichberechtigt noch
weitere Varianten ins Spiel bringt. So kann neben der Möglichkeit, daß ihm als
Schreiber das Manuskript vom eigentlichen Autor diktiert wurde, nicht
ausgeschlossen werden, daß er ein ihm vorliegendes älteres und heute
unbekanntes Manuskript eines fremden Autors einfach noch einmal abgeschrieben
hat.
Entstehungszeit
und Autorschaft bleiben also trotz einer möglichen Feststellung des Schreibers
weiter im Dunkel der Geschichte verborgen. Der hochinteressante Inhalt sowie
auch die Art und Weise des sprachlichen Umgangs sprechen allerdings definitiv
für einen Kenner der Materie als Autor. Sprachstil sowie Schreibweisen der
Entstehungszeit wurden in der vorliegenden Arbeit denn auch beibehalten.
Die
Beschaffenheit des Manuskriptes vermittelt dem Betrachter den Eindruck einer
druckfertigen Vorlage. Ganz saubere Schrift, ganz wenig Streichungen, die Bögen
sorgsam mit Faden gebunden – viel besser kann ein Manuskript nicht aussehen.
Freilich hat der Autor an den hier vorliegenden Druck nicht letzte Hand anlegen
können. So sind Fehler, die er selbst vielleicht auf dem Korrekturbogen erkannt
hätte, am Ende wohl unvermeidbar.
Um dem
Leser ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie so eine Originalhandschrift aussehen
kann, sind drei verschiedene Seiten des Manuskriptes als Kopie auf den letzten
drei Seiten der Publikation abgebildet, mit Verweis auf die jeweils
zutreffenden Stellen im Heft.
Meißen, Hinrichtung Zwickauer Ratsherren, 2006
Hans-Jürgen Pohl: Der Grabstein der Zwickauer Ratsherren zu Meißen. Ein
Beitrag zur sächsischen Landesgeschichte (2006)
Preis: 4,00 Euro, zu
Versandkosten und Rückgaberecht bitte im Impressum der Homepage nachlesen!
Als im März des Jahres 1983 bei Bauarbeiten im Kreuzgang des ehemaligen
Augustinerchorherrenstiftes St. Afra zu Meißen eine ca. zwei mal zwei Meter
große mittelalterliche Grabplatte mit der Darstellung von vier Personen
gefunden und wenig später auch deren Grablege freigelegt wurde, da war das
damals eine kleine Sensation. Es handelte sich um das Grabmal des
Bürgermeisters Peter Mergenthal und drei seiner Ratsherren aus Zwickau,
welche im Jahr 1407 in Meißen auf dem Burgberg auf Befehl des meißnischen Markgrafen
hingerichtet worden waren.
Am 10. Juli 2007 jährte sich nun zum sechshundertsten Mal dieser
Vorfall. Mit dem vorliegenden Heft (36 Seiten im A5 Format, einfache
Gestaltung, SW) sollen die geschichtlich nachvollziehbaren Ereignisse von
1407 auf dem Burgberg zu Meißen, die Schilderung des Auffindens des
sandsteinernen Grabmales und der Bestattungen 1983 im Kreuzgang von St. Afra
sowie die Beschreibung des auf der Grabplatte Dargestellten einschließlich
der Deutung der umlaufenden lateinischen Umschrift einer interessierten
Öffentlichkeit in Wort und Bild zugänglich gemacht werden.
Meißen-Cölln, 775 Jahre Meißen-Cölln, 2008
Hans-Jürgen Pohl: Cölln bei Meißen. Die Gründungsgeschichte
eines Meißner Ortsteiles - Beispiel einer fehlgeschlagenen Stadtplanung? (2008)
Preis: 5,00 Euro, zu Versandkosten und Rückgaberecht bitte
im Impressum der Homepage nachlesen!
Der
Ort Cölln stand, was seine Geschichte anbetraf, immer im Schatten des
geschichtsträchtigen Meißen auf der gegenüber liegenden Seite der Elbe. Bis zur
Reformation bischöflich-stiftischer Grundbesitz, war es ein kleines Dorf
gewesen, mit Bauern, Gärtnern, besitzlosen Landarbeitern, Herrengut und Pfarre
– eine Geschichte, wie die vieler anderer Dörfer auch. Und Cöllns Ursprung
verlor sich im Dunkel der Geschichte. Im endenden 19. Jahrhundert vermuteten
Sprachwissenschaftler den Ort als hervorgegangen aus einem angeblichen
Sorbendorf namens Colne.
Doch
nun neben dieser Hypothese auf 44 Seiten im A5-Format (Rückendrahtheftung,
Innenteil einfache Gestaltung, einige Karten und Ortspläne) eine neue! Eine kleine
Dorfgemeinde – und trotzdem eine eigene Kirche. Wenig dörfliche Ackernutzflur –
aber ein urbanes Dorfstraßennetz. Keine überregionale Bedeutung – aber Vögte
der Silberstadt Freiberg standen einst inmitten des Ortes. Gärtner und Bauern,
belächelt von hochmütigen Stadtbürgern – aber die Vorfahren eben dieser Dörfler
kamen aus hochmittelalterlichen Städten.
Das
1233 erstmals urkundlich erwähnte Cölln, deklariert als ein angedachter, aber
schon in der Anfangsphase wieder aufgegebener urbaner Gründungsversuch der
Meißner Kirche im Hochmittelalter. Cölln an der Elbe – war es von Vornherein
als grundherrschaftliches Dorf der Meißner Kirche angelegt oder war es doch
einst als urbaner Ort des Bistums geplant? Gescheiterte Stadtgründungsversuche
oder nach kurzer Zeit wieder aufgegebene Urbanitäten sind durchaus nicht so
selten gewesen, und es gibt mehrere Beispiele davon in Sachsen. Sie mutierten
zu Dörfern oder wurden zu Wüstungen.
Ein
spannender Ausflug in das 13. Jahrhundert, der, wenngleich er am Ende in Teilen
hypothetisch bleiben muß, doch bereits im JG 2005 des „Neues Archiv für
Sächsische Geschichte“ im Überblick zu finden ist und durchaus einiges an
Wahrscheinlichkeit für sich hat.
Meißner Kirchen und ihre steinernen Geheimnisse, 2008
Werner Schmidt: Meißner Kirchen und ihre steinernen Geheimnisse. Geometrie und Astrologie im Kirchenbau. (2008) Preis: 5,00 Euro, zu Versandkosten und Rückgaberecht bitte
im Impressum der Homepage nachlesen!
Wenn ein Besucher eine
ihm unbekannte mittelalterliche Kirche betritt, nimmt jeder Einzelne das
Bauwerk mit der Beleuchtung, der Gestaltung, der Konstruktion oder der Ausstattung
auf seine eigene Weise wahr. Was der
Besucher nicht sofort erkennen kann, sind die Beweggründe für Bau und
Plazierung des Gotteshauses, dem der Bauherr über die Wahl des Standortes eine
besondere symbolische Bedeutung in theologischer, astrologischer oder auch
alchimistischer Hinsicht verleihen konnte.
So spielten
gedankliche Beziehungen durch die Wahl des Patronatsheiligen, dessen Namen die
Kirche tragen sollte, für den Kirchenbau ebenso eine Rolle wie die nur mit dem
mathematischen Verstand erfaßbare Zahlenästhetik der Maßverhältnisse im Werk
der planenden und ausführenden Architekten. Diesem heute verborgenen Wissen in
einigen Meißner Kirchen nachzuspüren, als Diskussionsbeitrag zum Geschichtsbild
der betreffenden Kirchen, ist das Anliegen der vorliegenden Arbeit.
Mitteldeutschland, Anno Domini 1211, Kreuzritter, Heilige, alte
Gemäuer, 2007
„Anno Domini 1211 -
Mitteldeutschlands Kreuzritter, bedeutende Frauen und alte Gemäuer im Spiegel
eines Jahres“ – das Begleitheft zum gleichnamigen Vortrag von Robert Schmidt
(2007).
Preis: 4,00 Euro, zu
Versandkosten und Rückgaberecht bitte im Impressum der Homepage nachlesen!
Was passierte alles im Jahre 1211? Der Baubeginn von Schloß Osterlant
bei Oschatz war im Jahre 1211, und auch der Rücktritt des Abtes Ludeger von
Altzella führt uns in dieses Jahr. Hermann von Salza war in diesem Jahr
Hochmeister des Deutschen Ordens, der ebenfalls 1211 in Ungarn begann, Burgen
zu erbauen und Land zu besiedeln. Und während die ungarische Königstochter
Elisabeth vierjährig nach Thüringen gebracht wurde (bekannt als Heilige
Elisabeth), starb im Frühjahr 1211 die verstoßene böhmische Königin Adela in
Meißen. Das Heft führt den Leser neben den schon genannten Orten u.a. nach
Altzella, Dommitzsch, Grimma, Mühlberg, Neuenburg, Raitzen, Seußlitz, ins
Osterland um Weißenfels und Zeitz sowie auf die Neuenburg bei Freyburg an der
Unstrut.
Wenn auch das Jahr 1211 im Mittelpunkt dieses als Begleitheft zum
gleichnamigen Vortrag gedachten Heftes steht, so ist es doch für das
allgemeine Verständnis notwendig, das Geschehen dieses Jahres mit all seinen
Folgen in einen deutlich größeren geschichtlichen Rahmen zu setzen. Dieser
beginnt kurz vor 1190 und umfaßt ein knappes Jahrhundert.
Die meisten der im Aufsatz (32 Seiten im A5-Format, Rückendrahheftung,
Umschlag farbig gedruckt, Innenteil einfache S/W Gestaltung) in einen
geschichtlichen Zusammenhang gebrachten Erkenntnisse sind durch Urkunden oder
archäologische Grabungen historisch gesichert. Indes – der zu behandelnde
Zeitraum liegt etwa 800 Jahre zurück, so daß wir auf manche Fragen wohl
niemals eine Antwort geben können, die auch nachprüfbar wäre. Einige mögliche
Antworten finden sich – gerade auch
in den Fußnoten – dennoch im Heft, und es bleibt jedem Leser nach Prüfung der
Quellen selbst überlassen, ob und in welchem Umfang er den angedachten
Lösungsvorschlägen des Autors folgen mag oder nicht.
Mittelsachsen, Steine, 2006
„Wenn Steine reden könnten - Ein Streifzug durch acht Jahrhunderte
mittelsächsischer Kulturgeschichte.“ Das Begleitheft zum gleichnamigen
Vortrag von Robert Schmidt.
Preis: 5,00 Euro, zu
Versandkosten und Rückgaberecht bitte im Impressum der Homepage nachlesen!
Dieses 40 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende
Vortragsheft enthält zumeist Beiträge, die bereits in verschiedenen Heften
des vom Autor herausgegebenen „Heimatboten“ erschienen sind und etwa 70 % der
im Vortrag behandelten „Steine“ wiedergeben. Konkret sind folgende, meist
zwei Seiten umfassende, Beiträge enthalten:
Das Erbe der Kreuzfahrer im Heimatbotenland
Die Teufelsscheune in Raitzen
Die Hinrichtung der Zwickauer Ratsherren in Meißen
Die Entführung der Katharina von Bora im Jahre 1523
Das Wurzener Pestjahr 1607
Wie der Fischendorfer Gasthof zum Namen „Goldenes Schiff“ kam
Eine historische Wegesäule (Böhlen bei Riesa)
Die naschhaften Studenten (Lustlager Zeithain)
Die Postmeilen-Distanzsäule auf dem Marktplatz in Roßwein
Ein Floßkanal feiert Jubiläum
Eine Grenze in der Dahlener Heide
Friedrich Gerstäcker - Mein lieber Herzensfreund
Metzrads Grab (bei Oschatz)
Die Kührener Elefantenmörder
Der sächsische Historiker Otto Eduard Schmidt
Das Lager Mühlberg
Kalköfen bei Münchhof und Trebanitz
Mittelsachsen, 7jähr. Krieg, 2007
Robert Schmidt: "Der 7jährige Krieg
1756-1763 zwischen Elbe und Mulde" (2007)
Preis: 6,00 Euro, zu
Versandkosten und Rückgaberecht bitte im Impressum der Homepage nachlesen!
Fast 250 Jahre ist es her, daß der
mittelsächsische Raum zwischen Dresden und etwa einer Linie Torgau-Döbeln im
7jährigen Krieg über mehrere Jahre zum hoffentlich letzten Mal zentraler
Kriegsschauplatz war. Nach dem Ende des Krieges im März 1763 zog der Meißner
Kreisamtsmann Ferber eine erschütternde Bilanz: "das Land wäre mit
Brandlöchern, Küchen, Kellern, Lagerstätten und sonst durch und durch
gegraben und ruinieret, dabei das Erdreich zum Teil in die Hohlwege
geschmissen, die Häuser wären abgebrannt, ausgestorben und wüst, Schiff und
Geschirr alles weggenommen, die Holzung abgetrieben ...". Zahlreiche
Dörfer der Region brannten damals nieder, viele kleine und auch einige große
Gefechte sorgten für ständige Gefahr.
Nachdem bereits 2004 eine erste kleine Arbeit zu diesem Thema erschien,
legte der Autor jetzt einen mit 56 Seiten exakt doppelt so umfangreichen
Aufsatz vor, in dem sich zahlreiche Details lokaler Aufzeichnungen und
Chroniken befinden (dabei u.a. Borna, Clanzschwitz, Dahlen, Döbeln, Dresden,
Freiberg, Großböhla, Hof, Laas, Leuben, Löthain, Lommatzsch, Lorenzkirch,
Oschatz, Meißen, Mühlberg, Nischwitz, Nossen, Prausitz, Riesa, Rüsseina,
Seerhausen, Strehla, Torgau, Wermsdorf, Wittenberg, Zschepa, Zschochau)
weiterhin Anmerkungen zu den damals wirkenden Dichtern und Denkern wie
Lessing, Gellert, Rabener oder Fuchs sowie eine relativ umfangreiche
Darstellung zum Hubertusburger Frieden. Über 100 Fußnoten mit
Quellennachweisen und Anmerkungen runden diese neue Auflage ab.
Oschatz, Wüstes Schloß Osterlant, 2003
Robert Schmidt: „Jagdpalast oder Kapelle? Das Wüste Schloß Osterlant
bei Oschatz“ (2003).
Preis: 2,00 Euro, zu
Versandkosten und Rückgaberecht bitte im Impressum der Homepage nachlesen!
Die erste Arbeit des Autors zu diesem Gemäuer,
deren Thesen im Kern nach wie vor nicht widerlegt sind, da auch alle anderen
Thesen unter dem gleichen Mangel leiden – sie sind auf Grund fehlender
Urkunden nicht beweisbar.
Die faszinierende und auch einzigartige
Architektur der Ruinen am Stadtrand von Oschatz in Sachsen läßt gerade bei
der vermeintlichen Nutzung größeren Spielraum, zumal die Ausgrabungen 1991
keine Ansatzpunkte für Heizung, Abort, Glasfenster oder Verteidigungsanlagen
erbringen konnten. Auf 24 reich bebilderten Seiten (Format 12 x 17 cm) werden
Zusammenhänge mit dem Schloß Bornitz, dem Kloster Altzella und auch der
römischen Architektur dargestellt. Manche Fragen müssen aber auf Grund
fehlender Urkunden auch in diesem Heft unbeantwortet bleiben. So bieten sich
dem Leser immer noch genügend Ansatzpunkte zum Weiterforschen.
Oschatz, Wüstes Schloß Osterlant, 2004
Gabriele Teumer: Wer war Thomas Osterland -
Ratsherr, Mörder, Schloßbesitzer? (2004)
Preis: 2,00 Euro, zu
Versandkosten und Rückgaberecht bitte im Impressum der Homepage nachlesen!
Die vorliegende, 24 Seiten umfassende Publikation (Format 12 x 17 cm),
die schlüssiger als die bisherigen Theorien den Namen „Osterland“ für die
Ruinen vor den Toren der Stadt Oschatz erklärt, führt den Leser in das
ausgehende Mittelalter des 15. Jahrhunderts. Damit ist es eine ideale
Ergänzung der anderen Arbeiten zur Ruine, die sich ausschließlich mit dem 13.
Jahrhundert auseinandersetzen.
Oschatz, Wüstes Schloß Osterlant, 2005
Reinhard Spehr: „Das Wüste Schloß Osterlant -
Eine archäologische Betrachtung zur Baugeschichte“ (2005).
Preis: 3,00 Euro, zu
Versandkosten und Rückgaberecht bitte im Impressum der Homepage nachlesen!
Mit diesem kleinen Führer kann der Besucher der romantischen Ruinen vor
den Toren der Stadt Oschatz in Sachsen selbst vor Ort die Ergebnisse der
Grabung von 1991/92 nachvollziehen. Wichtig erschienen dabei vor allem die
archäologischen Befunde, da sie die einzigen sicheren Anhaltspunkte für die
Bewertung liefern. Das reich bebilderte Heft (Format 12 x 17 cm) zeigt auf 32 Seiten neben
Grabungsfunden sowie einem überarbeiteten Grundriß zahlreiche Details gerade
auch vom Wasserhaus, zu dem wir im Heft den Satz finden: „Die
architektonische Qualität, die Gestaltung als inneres Oktogon, die
Abgeschiedenheit und Stille, der Glanz und die Kühle des Quellwassers lassen
den gralshaften Raum zu einem mit Würde und Andacht gefüllten Ort werden.“
Oschatz, Wüstes Schloß Osterlant, 2006
Robert Schmidt: Das Wüste Schloß Osterlant und der Deutsche Orden. Eine
Ordensburg in Mitteldeutschland? (2006)
Preis: 4,00 Euro, zu
Versandkosten und Rückgaberecht bitte im Impressum der Homepage nachlesen!
Die hier im A5-Format (Rückendrahtheftung, einfache Gestaltung) auf 32
Seiten vorliegenden neuen Erkenntnisse und Zusammenhänge zwischen dem Wüsten
Schloß Osterlant (auch Osterland geschrieben) und dem Deutschen Orden
verstehen sich als Denkansatz. Vieles ist noch offen, manches allerdings
schon beweisbar. Eine Ordensburg in Mitteldeutschland ist für viele
Burgenforscher abwegig und unvorstellbar. Es gibt jedoch eine Reihe von
Indizien, die genau das zumindest möglich erscheinen lassen. Auf Basis dieser
Arbeit entstand 2007 das oben angebotene Heft „Anno Domini 1211“.
Oschatz, Wüstes Schloß Osterlant, 2007
Thomas Biller: Das „wüste Steynhus“ bei Oschatz in Sachsen – frühe
Gotik auf dem Weg nach Osten (2007).
Preis: 5,00 Euro, zu
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Jene rätselhafte Ruine, die man in Oschatz heute
meist als „Osterlant“ bezeichnet, ist in letzter Zeit mehrfach Gegenstand von
Veröffentlichungen gewesen. Die vorliegende Arbeit von 2007 entstammt der
Feder eines renommierten Berliner Burgenforschers: Dr. Dr. Thomas Biller.
Bereits Mitte 2006 innerhalb einer Festschrift als Aufsatz erschienen, liegt
dieser nun aktuell überarbeitet separat im handlichen A5-Format
(Rückendrahheftung, einfache Gestaltung) auf 40 Seiten vor.
Dabei wagt sich der Burgenforscher auf Neuland,
denn seine Arbeit beleuchtet die vielfältigen Deutungen zum Zweck des Bauwerkes sowie zur Frage des
Bauherren nur am Rande und beschreitet insgesamt einen grundsätzlich anderen
Weg, nämlich den des kunstgeschichtlichen Stilvergleichs. Bei dieser Methode
geht es nicht um einen direkten Bezug zur sächsischen Geschichte, sondern um
die Entwicklung der Architektur in einem gesamteuropäischen Maßstab. Dieser
Ansatz ist nach Ansicht des Autors deswegen weitaus erfolgversprechender,
weil gerade in der hier interessanten Zeit, in der 1. Hälfte des 13.
Jahrhunderts ein neuer Stil seinen Siegeszug durch Europa antrat - die Gotik.
Vor diesem Hintergrund versucht der Aufsatz eine neue Analyse des Baues und
seiner Herleitung. Denn im Gegensatz zum bisherigen Anschein lassen sich
durchaus Zusammenhänge wahrscheinlich machen, die bisher undiskutiert sind,
und andere recht sicher ausschließen.
Oschatz, Oschatzer Burg, 2006
Gerhard Heinz: Die verschollene Oschatzer Burg und ihre Umgebung im
Wandel der Zeiten. Ein Beitrag zur Oschatzer Stadtgeschichte (2006)
Preis: 5,00 Euro, zu
Versandkosten und Rückgaberecht bitte im Impressum der Homepage nachlesen!
Der hier im A5-Format (Rückendrahtheftung, einfache Gestaltung) auf 44
Seiten vorgestellte Rundgang durch die einstige Oschatzer Hospitalvorstadt
enthält zahlreiche historische Details, die selbst in der Döllnitzstadt kaum
bekannt sind. Zu fast jedem der einst hier vorhandenen Gebäude gibt es eine
kurze Beschreibung, zusätzlich meist auch einen Kartenausschnitt mit dem
konkreten Standort. Neben einem Ausflug zur alten Burg in den Keilgärten geht
es dann u.a. auch um die Entstehung des Stadtparkes, um alte Fernwege oder
das Hospital St. Georg.
Oschatz, Oschatz um 1900, 2005
Oschatzer Geschichte(n), Heft 1: Altes und Neues aus Oschatz von
Bürgermeister Härtwig 1906 (2005).
Preis: 5,00 Euro, zu
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Durch einen aufklappbaren Stadtplan am Ende des 88 Seiten umfassenden
Heftes (A5-Format, Umschlag in Farbe, Innenteil S/W) aus der Zeit um 1900
wird der Leser in die Lage versetzt, den Autor auf seiner Wanderung durch das
(damals) alte und neue Oschatz zu begleiten. Der Leser erlebt anschaulich und
interessant den Aufbau zahlreicher Industriebetriebe und ganzer Straßen, die
heute selbstverständlicher Bestandteil der Stadt sind, damals jedoch den
Abschied vom mittelalterlichen Stadtbild bedeuteten.